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Leitlinien

Leitlinien sind systematisch entwickelte Handlungsempfehlungen, die Ärzte und Patienten bei der Entscheidungsfindung über die angemessene Behandlung einer Krankheit unterstützen. Als wichtiges Instrument der evidenzbasierten Medizin geben sie den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der in der Praxis bewährten Verfahren wieder https://www.bundesgesundheitsministerium.de/).

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und die Selbstverwaltungskörperschaften der Ärzteschaft (BÄK und KBV) entwickeln seit vielen Jahren Leitlinien. Diese sind in der Regel auf spezifische Krankheitssituationen und definierte Teilbereiche des Versorgungsgeschehens ausgerichtet und beschreiben nur selten organisatorische Rahmenbedingungen der Patientenversorgung.

Medizinische Leitlinien – Einteilung:

S1- Leitlinie: Die Leitlinie wurde von einer Expertengruppe im informellen Konsens erarbeitet.

S2k- Leitlinie: Eine formale Konsensfindung hat stattgefunden.

S2e- Leitlinie: Eine systematische Evidenz-Recherche hat stattgefunden.

S3- Leitlinie: Die Leitlinie hat alle Elemente einer systematischen Entwicklung durchlaufen (Logik-, Entscheidungs- und Outcome-Analyse, Bewertung der klinischen Relevanz wissenschaftlicher Studien und regelmäßige Überprüfung).

https://www.awmf.org/leitlinien

Acht verfügbare nationale VersorgungsLeitlinien (NVL):

https://www.leitlinien.de/themen